Sonntag, 16. Oktober 2016
Plastiktüte auf der Autobahn
reisefan, 14:28h
Ich hatte einen langen Tag hinter mir und eine noch längere Autofahrt. Ich bin Vertreter und beruflich sehr viel auf den Autobahnen Deutschlands unterwegs. Für meinen Beruf ist mir kein Weg zu weit und kein Gespräch umsonst. Jedoch muss ich gestehen, dass meine kleine Familie ganz schön zu kurz kommt. Meine Frau kümmert sich fantastisch um unsere kleine – erst 14 Monate alte – Tochter. Allerdings vermisse ich meine kleine Familie sehr.
An einem Freitag wurde noch kurzfristig eine Konferenz einberufen. Chefs haben gesprochen und am Ende des Tages qualmte einen der Kopf und wollte nur noch nach Hause. Ich musste jedoch noch knapp 160 km fahren. Es wurde dunkel und der Verkehr minimierte sich. Plötzlich flog auf der Autobahn, zwar noch am Boden aber mittig der Fahrbahn, eine Plastiktüte. Diese wurde vermutlich von einem Transporter verloren. Durch meinen Vorgänger wurde diese Plastiktüte aufgewirbelt und flog direkt auf meine Windschutzscheibe. Ich geriet in Panik und hatte keinen Sichtkontakt mehr. Durch die Seitenspiegel konnte ich den Verkehr hinter mir beobachten und vor mir war ich quasi blind. Durch das ständige hin und her flattern konnte ich meine Vorgänger nur erahnen. Mit Wahnblinklicht versuchte ich auf den Seitenstreifen zu fahren – blind. Mit gedrosselten 60 km/h von 140 km/h erreichte ich unversehrt den rechten Fahrstreifen. Das ständige scheibenwischen verkeilte die Tüte auf meiner Windschutzscheibe. Ich stand unter purem Adrenalin, darüber hinaus kam mir diese Prozedur wie Stunden vor. Ich bremste ab, um auf den Seitenstreifen zu gelangen, da fuhr mir ein Hintermann ins Auto. Mit Wucht prallte ich gegen die Leitplanke, erlitt Gott sei Dank keine Verletzungen. Mein Hintermann konnte ebenfalls sicher am Seitenstreifen bremsen. Unsere Autos waren demoliert und die Plastiktüte lag immer noch auf meiner Windschutzscheibe. Glück im Unglück. Unsere Autos mussten jedoch abgeschleppt werden.
An einem Freitag wurde noch kurzfristig eine Konferenz einberufen. Chefs haben gesprochen und am Ende des Tages qualmte einen der Kopf und wollte nur noch nach Hause. Ich musste jedoch noch knapp 160 km fahren. Es wurde dunkel und der Verkehr minimierte sich. Plötzlich flog auf der Autobahn, zwar noch am Boden aber mittig der Fahrbahn, eine Plastiktüte. Diese wurde vermutlich von einem Transporter verloren. Durch meinen Vorgänger wurde diese Plastiktüte aufgewirbelt und flog direkt auf meine Windschutzscheibe. Ich geriet in Panik und hatte keinen Sichtkontakt mehr. Durch die Seitenspiegel konnte ich den Verkehr hinter mir beobachten und vor mir war ich quasi blind. Durch das ständige hin und her flattern konnte ich meine Vorgänger nur erahnen. Mit Wahnblinklicht versuchte ich auf den Seitenstreifen zu fahren – blind. Mit gedrosselten 60 km/h von 140 km/h erreichte ich unversehrt den rechten Fahrstreifen. Das ständige scheibenwischen verkeilte die Tüte auf meiner Windschutzscheibe. Ich stand unter purem Adrenalin, darüber hinaus kam mir diese Prozedur wie Stunden vor. Ich bremste ab, um auf den Seitenstreifen zu gelangen, da fuhr mir ein Hintermann ins Auto. Mit Wucht prallte ich gegen die Leitplanke, erlitt Gott sei Dank keine Verletzungen. Mein Hintermann konnte ebenfalls sicher am Seitenstreifen bremsen. Unsere Autos waren demoliert und die Plastiktüte lag immer noch auf meiner Windschutzscheibe. Glück im Unglück. Unsere Autos mussten jedoch abgeschleppt werden.
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