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Dienstag, 18. Oktober 2016
Parkplatzsuche im historischen Örtchen
reisefan, 22:46h
Meine Frau und ich wurden ein ganzes Wochenende zu ihrer Familie aufs Land eingeladen. Es stand eine Silberhochzeit an und da man diesen Teil der Verwandtschaft selten sieht, haben wir uns vor Ort ein Zimmer gebucht. Wir mussten ganze sechs Stunden für die Anreise einplanen. Wir waren in einem kleinen schnuckeligen Örtchen im östlichen Teil von Deutschland. Der Ort repräsentierte sich mit tollen kleinen Fachwerkhäusern und die Wege waren – bereits seit dem 19. Jahrhundert – mit Pflastersteinen bestückt. Das Hotel war schnell gefunden. Ein süßes zweistöckiges Gebäude mit einer historischen Fassade.
Der Tag unserer Anreise war sehr verregnet. Zudem brach bereits der Herbst ein, sodass die Temperaturen sanken. Problematisch an unserer Anreise war, dass es vor unserem Hotel keine Möglichkeit zum Parken gab. Wir mussten durch die sehr kleinen und schmalen Gassen fahren. Hatten zunehmend schlechtere Sicht durch den Platzregen und befanden uns nur in Einbahnstraßen, bis wir die Orientierung ganz verloren. Die Familie war mir eh noch nie die liebste, jedoch freute man sich auf vereinzelte alte Gesichter. Unsere Laune minderte sich, aufgrund der Parkplatzsuche, zunehmen. Schlussendlich ließ ich meine Frau mit dem Gepäck am Eingang des Hotels aussteigen und parkte drei Straßen weiter unseren Wagen. Mein erster Gang ging direkt unter die Dusche, da ich bin auf die Knochen nass wurde. Ein absolut fantastischer Tag ins Wochenende.
Der Tag unserer Anreise war sehr verregnet. Zudem brach bereits der Herbst ein, sodass die Temperaturen sanken. Problematisch an unserer Anreise war, dass es vor unserem Hotel keine Möglichkeit zum Parken gab. Wir mussten durch die sehr kleinen und schmalen Gassen fahren. Hatten zunehmend schlechtere Sicht durch den Platzregen und befanden uns nur in Einbahnstraßen, bis wir die Orientierung ganz verloren. Die Familie war mir eh noch nie die liebste, jedoch freute man sich auf vereinzelte alte Gesichter. Unsere Laune minderte sich, aufgrund der Parkplatzsuche, zunehmen. Schlussendlich ließ ich meine Frau mit dem Gepäck am Eingang des Hotels aussteigen und parkte drei Straßen weiter unseren Wagen. Mein erster Gang ging direkt unter die Dusche, da ich bin auf die Knochen nass wurde. Ein absolut fantastischer Tag ins Wochenende.
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Dienstag, 18. Oktober 2016
Großraumtaxen in Manhattan
reisefan, 00:33h
Vor knapp zwei Jahren hatte ich das Vergnügen drei wundervolle Tage in New York zu verbringen. Es war schon immer ein Traum von mir in diese Stadt zu reisen und Orte aus bekannten Filmen wieder zu erkennen. Eine Stadt die nie schläft. Davon wollte ich mich natürlich selbst überzeugen.
Der erste Eindruck war pure Hektik. New York schläft in der Tat nicht. Rund um die Uhr hört man Polizei-, Feuerwehr- und Krankenwagensirenen. Eine Geräuschkulisse, an die sich ein Tourist – wie ich es war – erst einmal gewöhnen muss. Befremdlich waren mir jedoch die Taxen die auf den Straßen durch Manhattan fuhren. Hier in Deutschland gibt es durchaus viele Taxen. Jedoch benutzt der Durchschnittsbürger ein Taxi selten für den Arbeitsweg, geschweige denn um in den nächsten Blog zu gelangen. In New York ist die Benutzung eines Taxis jedoch Gang und Gebe. Sehr befremdlich für europäische Augen. Darüber hinaus gab es in Manhattan keine Großraumtaxen.
Wenn ich mit ein paar Freunden in der Stadt war und wir noch ein Glas Wein in unserer Stammbar getrunken haben, war es keine Seltenheit, dass wir uns ein Großraumtaxi riefen, um nach Hause zu gelangen. In Manhattan dagegen, bekommt man bei ca. fünf Personen eine Limousine! Kaum zu glauben, aber Tatsache. Also bitte einmal mit fünf Leuten in Manhattan ein Taxi bestellen und den Luxus einer Limousine genießen.
Der erste Eindruck war pure Hektik. New York schläft in der Tat nicht. Rund um die Uhr hört man Polizei-, Feuerwehr- und Krankenwagensirenen. Eine Geräuschkulisse, an die sich ein Tourist – wie ich es war – erst einmal gewöhnen muss. Befremdlich waren mir jedoch die Taxen die auf den Straßen durch Manhattan fuhren. Hier in Deutschland gibt es durchaus viele Taxen. Jedoch benutzt der Durchschnittsbürger ein Taxi selten für den Arbeitsweg, geschweige denn um in den nächsten Blog zu gelangen. In New York ist die Benutzung eines Taxis jedoch Gang und Gebe. Sehr befremdlich für europäische Augen. Darüber hinaus gab es in Manhattan keine Großraumtaxen.
Wenn ich mit ein paar Freunden in der Stadt war und wir noch ein Glas Wein in unserer Stammbar getrunken haben, war es keine Seltenheit, dass wir uns ein Großraumtaxi riefen, um nach Hause zu gelangen. In Manhattan dagegen, bekommt man bei ca. fünf Personen eine Limousine! Kaum zu glauben, aber Tatsache. Also bitte einmal mit fünf Leuten in Manhattan ein Taxi bestellen und den Luxus einer Limousine genießen.
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Sonntag, 16. Oktober 2016
Plastiktüte auf der Autobahn
reisefan, 14:28h
Ich hatte einen langen Tag hinter mir und eine noch längere Autofahrt. Ich bin Vertreter und beruflich sehr viel auf den Autobahnen Deutschlands unterwegs. Für meinen Beruf ist mir kein Weg zu weit und kein Gespräch umsonst. Jedoch muss ich gestehen, dass meine kleine Familie ganz schön zu kurz kommt. Meine Frau kümmert sich fantastisch um unsere kleine – erst 14 Monate alte – Tochter. Allerdings vermisse ich meine kleine Familie sehr.
An einem Freitag wurde noch kurzfristig eine Konferenz einberufen. Chefs haben gesprochen und am Ende des Tages qualmte einen der Kopf und wollte nur noch nach Hause. Ich musste jedoch noch knapp 160 km fahren. Es wurde dunkel und der Verkehr minimierte sich. Plötzlich flog auf der Autobahn, zwar noch am Boden aber mittig der Fahrbahn, eine Plastiktüte. Diese wurde vermutlich von einem Transporter verloren. Durch meinen Vorgänger wurde diese Plastiktüte aufgewirbelt und flog direkt auf meine Windschutzscheibe. Ich geriet in Panik und hatte keinen Sichtkontakt mehr. Durch die Seitenspiegel konnte ich den Verkehr hinter mir beobachten und vor mir war ich quasi blind. Durch das ständige hin und her flattern konnte ich meine Vorgänger nur erahnen. Mit Wahnblinklicht versuchte ich auf den Seitenstreifen zu fahren – blind. Mit gedrosselten 60 km/h von 140 km/h erreichte ich unversehrt den rechten Fahrstreifen. Das ständige scheibenwischen verkeilte die Tüte auf meiner Windschutzscheibe. Ich stand unter purem Adrenalin, darüber hinaus kam mir diese Prozedur wie Stunden vor. Ich bremste ab, um auf den Seitenstreifen zu gelangen, da fuhr mir ein Hintermann ins Auto. Mit Wucht prallte ich gegen die Leitplanke, erlitt Gott sei Dank keine Verletzungen. Mein Hintermann konnte ebenfalls sicher am Seitenstreifen bremsen. Unsere Autos waren demoliert und die Plastiktüte lag immer noch auf meiner Windschutzscheibe. Glück im Unglück. Unsere Autos mussten jedoch abgeschleppt werden.
An einem Freitag wurde noch kurzfristig eine Konferenz einberufen. Chefs haben gesprochen und am Ende des Tages qualmte einen der Kopf und wollte nur noch nach Hause. Ich musste jedoch noch knapp 160 km fahren. Es wurde dunkel und der Verkehr minimierte sich. Plötzlich flog auf der Autobahn, zwar noch am Boden aber mittig der Fahrbahn, eine Plastiktüte. Diese wurde vermutlich von einem Transporter verloren. Durch meinen Vorgänger wurde diese Plastiktüte aufgewirbelt und flog direkt auf meine Windschutzscheibe. Ich geriet in Panik und hatte keinen Sichtkontakt mehr. Durch die Seitenspiegel konnte ich den Verkehr hinter mir beobachten und vor mir war ich quasi blind. Durch das ständige hin und her flattern konnte ich meine Vorgänger nur erahnen. Mit Wahnblinklicht versuchte ich auf den Seitenstreifen zu fahren – blind. Mit gedrosselten 60 km/h von 140 km/h erreichte ich unversehrt den rechten Fahrstreifen. Das ständige scheibenwischen verkeilte die Tüte auf meiner Windschutzscheibe. Ich stand unter purem Adrenalin, darüber hinaus kam mir diese Prozedur wie Stunden vor. Ich bremste ab, um auf den Seitenstreifen zu gelangen, da fuhr mir ein Hintermann ins Auto. Mit Wucht prallte ich gegen die Leitplanke, erlitt Gott sei Dank keine Verletzungen. Mein Hintermann konnte ebenfalls sicher am Seitenstreifen bremsen. Unsere Autos waren demoliert und die Plastiktüte lag immer noch auf meiner Windschutzscheibe. Glück im Unglück. Unsere Autos mussten jedoch abgeschleppt werden.
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gefährlicher Stadtverkehr
reisefan, 14:25h
Typischer Stadtverkehr und gefährlicher als alles andere. Sie glauben mir nicht? Aufgepasst, ist bestimmt jedem schon einmal passiert:
Ich hatte einen tollen Shoppingtag mit meiner besten Freundin in der Stadt. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und waren tief in Gesprächen verwickelt. Als es dann Abend wurde und die Geschäfte so langsam aufräumten, entschieden wir uns unseren Tag zu beenden. Wir gingen zum Parkhaus und wollten hinausfahren. Da steht mein Auto zwischen zwei dicken Vans ohne Spielraum. Die Fahrertür meines Audis konnte ich nicht öffnen. Die Laune sank, nachdem ich mich mit Mühe und Not in das Auto zwängte, ohne eine Beule zu verursachen. Als wir aus dem Parkhaus hinaus fuhren, nahm mir doch glatt der Fahrer eines Opel Corsas die Vorfahrt, sodass ich eine Vollbremsung machen musste. Ich fuhr weiter und wollte meine Freundin lediglich bei ihr zu Hause absetzten. Sie wohnt in einer Wohnsiedlung, nicht durch große Hecken nicht immer die beste Übersicht bietet. Durch ran tasten an den Kurven findet man sich schnell in der Siedlung zurecht. Wenn nicht ausgerechnet ein paar Jungen mit ihren Rollern wie die Verrückten um die Kurven fahren! Einer von ihnen hätte mich beinahe gerammt.
Ich sagte ja, ein ganz normaler später Abend im Stadtverkehr. Alle fahren wie sie wollen, schneiden einen, müssen Vollbremsungen machen oder beachten die Verkehrsschilder nicht. Meistens fängt man selbst an eigenartig zu fahren, weil man wegen seinem Vordermann alle paar Minuten bremsen muss oder eigenartige Manöver startet, um keinen Unfall zu verursachen.
Ich hatte einen tollen Shoppingtag mit meiner besten Freundin in der Stadt. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und waren tief in Gesprächen verwickelt. Als es dann Abend wurde und die Geschäfte so langsam aufräumten, entschieden wir uns unseren Tag zu beenden. Wir gingen zum Parkhaus und wollten hinausfahren. Da steht mein Auto zwischen zwei dicken Vans ohne Spielraum. Die Fahrertür meines Audis konnte ich nicht öffnen. Die Laune sank, nachdem ich mich mit Mühe und Not in das Auto zwängte, ohne eine Beule zu verursachen. Als wir aus dem Parkhaus hinaus fuhren, nahm mir doch glatt der Fahrer eines Opel Corsas die Vorfahrt, sodass ich eine Vollbremsung machen musste. Ich fuhr weiter und wollte meine Freundin lediglich bei ihr zu Hause absetzten. Sie wohnt in einer Wohnsiedlung, nicht durch große Hecken nicht immer die beste Übersicht bietet. Durch ran tasten an den Kurven findet man sich schnell in der Siedlung zurecht. Wenn nicht ausgerechnet ein paar Jungen mit ihren Rollern wie die Verrückten um die Kurven fahren! Einer von ihnen hätte mich beinahe gerammt.
Ich sagte ja, ein ganz normaler später Abend im Stadtverkehr. Alle fahren wie sie wollen, schneiden einen, müssen Vollbremsungen machen oder beachten die Verkehrsschilder nicht. Meistens fängt man selbst an eigenartig zu fahren, weil man wegen seinem Vordermann alle paar Minuten bremsen muss oder eigenartige Manöver startet, um keinen Unfall zu verursachen.
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